Interview mit der Sparkasse Oberland – Ausgezeichnet als SOZIAL VERANTWORTLICHER ARBEITGEBER
- 27. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Die Sparkasse Oberland wurde als SOZIAL VERANTWORTLICHER ARBEITGEBER ausgezeichnet. Als regional verankertes Finanzinstitut versteht sie soziale Verantwortung als Teil ihres Selbstverständnisses – sowohl im Umgang mit den Mitarbeitenden als auch im Engagement für das gesellschaftliche Umfeld im Oberland.
Im Gespräch mit WORK PLACE ONE erläutert Herbert Leistner, stv. Leiter Personal der Sparkasse Oberland, wie Mitarbeitendenbefragungen gezielt zur Weiterentwicklung von Zusammenarbeit und Führung genutzt werden, warum Corporate Volunteering eine zentrale Rolle spielt und welche Bedeutung Mitgestaltung für eine lebendige Unternehmenskultur hat. Ein Interview über Haltung, Beteiligung und die Frage, wie Verantwortung im Arbeitsalltag konkret umgesetzt werden kann.

Was bedeutet Ihnen die Auszeichnung als „Sozial Verantwortlicher Arbeitgeber“ ?
Die Auszeichnung ist für uns in erster Linie eine Bestätigung unserer Haltung. Wir verstehen uns nicht nur als Finanzdienstleister, sondern als Teil der Region und der Gesellschaft. Soziale Verantwortung zeigt sich für uns im täglichen Umgang mit unseren Mitarbeitenden, und in unserem Engagement vor Ort. Eine solche Auszeichnung macht sichtbar, dass unser Handeln gesehen wird. Gleichzeitig ist sie Ansporn, weiter an uns zu arbeiten und noch besser zu werden.
Sie führen regelmäßig Mitarbeitendenbefragungen durch. Wie nutzen Sie die Ergebnisse konkret zur Weiterentwicklung von Arbeitsbedingungen und Zusammenarbeit?
Die Mitarbeitendenbefragung ist für uns ein zentrales Instrument, das im Rhythmus von neun Monaten zwei wesentliche Fragen stellt.
Meine derzeitige Gesamtsituation als MA bei der Spk Oberland bewerte ich als ...
In meine Zukunft als MA bei der Spk Oberland blicke ich …
Alle drei Jahre werden diese um Fragen zur Unternehmenskultur und zum Führungsverhalten ergänzt. Die Ergebnisse werden in Teammeetings anhand von Retrospektiven mit den Führungskräften besprochen und strukturiert aufgearbeitet. Daraus leiten die Teams konkrete Maßnahmen ab, die sie selbst beeinflussen können. Beispiele sind die Weiterentwicklung von Führungsverhalten, die Optimierung von Zusammenarbeit und Prozessen sowie die Verbesserung der Kommunikation an den Schnittstellen.
"Die Mitarbeitenden sollen merken, dass ihr Feedback ernst genommen wird und sie aktiv an den Veränderungen mitwirken können. So stärken wir Vertrauen und Zusammenarbeit." - Herbert Leistner, Sparkasse Oberland
Corporate Volunteering spielt bei Ihnen eine wichtige Rolle. Warum ist es Ihnen wichtig, ehrenamtliches Engagement gezielt zu fördern?
Ehrenamtliches Engagement ist der tragende Pfeiler unserer Gesellschaft. Wenn wir unsere Mitarbeitenden dabei unterstützen, sich sozial zu engagieren, profitieren alle Seiten. Die Vereine, Organisationen und Initiativen vor Ort erhalten wertvolle Unterstützung, unsere Mitarbeitenden entwickeln neue Kompetenzen und wir als Sparkasse zeigen, dass wir Verantwortung über unser Kerngeschäft hinaus übernehmen. Mit diesem Engagement stärken wir auch die emotionale Bindung zu unserem Geschäftsgebiet im Oberland – vom Ammersee bis zur Zugspitze.
Ihre Kulturcommunity ermöglicht Mitgestaltung im Unternehmen. Welche Erfahrungen haben Sie damit bisher gemacht?
Formate der Mitgestaltung fördern die Beteiligung und Identifikation. Unsere Erfahrung zeigt, dass Mitarbeitende konstruktive und praxisnahe Ideen einbringen, wenn sie die Möglichkeit dazu erhalten. Unsere Community stärkt bereichsübergreifende Zusammenarbeit und macht Kulturentwicklung greifbarer. Aus vielen kleinen Impulsen entstehen konkrete Verbesserungen und ein stärkeres Wir-Gefühl. So haben wir als eine der ersten großen Maßnahmen ein „Out of the Box“-Experiment in Form einer großen MA-Veranstaltung organisiert, um ein Gefühl besonderer Gemeinsamkeiten zu erzeugen, das verbindet und das Miteinander fördert.


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